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Fontaine Saint-Colomban

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Der Heilige Colomban von Luxeuil war ein streitbarer irischer Mönch, der im sechsten Jahrhundert die ländliche Bevölkerung in Gallien, Deutschland und Helvetien evangelisierte. Er muss also weit herumgekommen sein. In Italien gilt er heute mancherorts als Schutzpatron von Rad- und Motorradfahrern. Wandbild des Heiligen Colomban in der Kathedrale von Bruggnato Mindestens ebenso schwer trug er im Mittelalter an seinem Patronat als Beschützer der Geisteskranken. Viele von ihnen wurden in sogenannten «Narrentürmen» gefangen gehalten, engen Verliesen, in denen man sich kaum bewegen konnte und die Kranken auf Strohbetten angekettet wurden. Denn zu dieser Zeit brachten viele Menschen den Wahnsinn mit Dämonen, Flüchen und Gottesstrafe in Verbindung. Die Fontaine Saint-Colomban liegt im gleichnamigen Dorf an der Bucht von Quiberon. Die ursprüngliche Statue des Heiligen in einer Nische der gotischen Ädikula, die das Wasser der Quelle aufnimmt, ist wohl abhandengekommen, aber durch eine andere ersetzt worden. Die Becken dienten wahrscheinlich den Waschungen von Gläubigen und Pilgern, die in die 300 Meter westlich gelegene Chapelle Saint-Colomban kamen. Quelle wie Kapelle liegen an der Avenue de la Chapelle in Carnac. Wikipedia - Colomban de Luxeuil

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Koordinaten: 47.5736, -3.091428

Wasserwiki ID: 08_5_0_1040